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Holotropes Atmen

(Derzeit wird Holotropes Atmen wegen veränderten gesetzlichen Bestimmungen nicht angeboten und ausgeführt. Folgender Text dient lediglich als Information.)


„Platz nehmen im Leben“

Es gibt Erlebnisse, die wir verdrängen.
Und es gibt Erlebnisse, die wir verdrängen mussten.

 

Manchmal jedoch, wenn wir uns selbst ganz nahe sind, scheint die Erinnerung an das Gewesene so nah, als wenn es erst von gestern wäre. Es wirkt so nah, dass man direkt fühlen kann wie präsent es trotz Verdrängens all die Zeit ist. Man bemerkt plötzlich, wie sehr es unser Leben beeinflusst hat (physisch & psychisch/emotional). Egal was wir auch tun, eine gewisse Energie geht immer ein wenig in diese alte Richtung. Die Richtung, die wir doch schon längst abgeschlossen geglaubt zu haben... (Unverarbeitete Erlebnisse können bewusst sowie unbewusst unser Leben lenken. In eine Richtung, die nicht immer freiwillig ist. Oder zumindest auf die eine oder andere Art belastend, störend sein kann.)

 

Holotrope Atemarbeit ist eine Möglichkeit, Platz zu nehmen – mitten im Leben – da, wo wir uns gerade befinden. Mit all unseren Erfahrungen und Prägungen, eingebettet voll Vertrauen und Zuversicht, dass es einen Weg heraus gibt, sodass Unbeschwertheit, Friede, Freude und Freiheit sich als unsere neuen Wegbegleiter hinzugesellen.

 

Stanislav Grof (* 1931 in Tschechien) studierte Medizin, Philosophie, Facharzt für Psychiatrie und Psychoanalytiker. Als Leiter der psych. Forschungsabteilung (1973 – 1987) lebte er in Kalifornien, wo er mit seiner Frau Christina das Holotrope Atmen entwickelte: Er experimentierte mit Bewusstseinsveränderungen und untersuchte deren therapeutische Wirksamkeit. Auf der Suche bei Naturvölkern wurden sie mit einigen fündig und fanden Wege, um in veränderte Bewusstseinszustände zu gelangen. Eine Methode daraus ist die Atmung – woraus das Holotrope Atmen entwickelt wurde.

 

Dr. Sylvester Walch (*1950) ist Schüler von Stanislav Grof, arbeitete viele Jahre im klinischen Bereich und war in der Ausbildung von Psychotherapeuten tätig. Er entwickelte das „Curriculum für Transpersonale Psychologie und Psychotherapie“, diese Methode ist seit 1997 in der Psychotherapie als „Transpersonale Psychotherapie und Atemarbeit“ anerkannt. Durch diese offizielle Anerkennung ist unter den Psychotherapeuten ein Bewusstsein entstanden, dass transpersonale Dimensionen des Seins zur Ganzwerdung des Menschen beitragen.

 

Ich durfte bei meinem Lehrer, Dr. Sylvester Walch, unter anderem mein „Curriculum für Transpersonale Psychologie und Psychotherapie, STW, Ergänzungs- und Kompetenzseminare“ absolvieren und einige wichtige Transpersonale Erfahrungen machen. Vor allem aber lernte ich – durch seine bodenständige Art mit Menschen umzugehen – ein Vertrauen, meiner Natürlichkeit wieder freien Lauf zu lassen.

 

Ablauf
Eine Holotrope Atemsitzung dauert 2–3 Stunden und kann als Einzelsitzung (mit mir als Begleiterin) sowie in einer Gruppe (mit Paarbildung) stattfinden.
Der Vorteil beim Atmen in einer Gruppe ist, dass hierbei ein kollektives Feld entsteht, weil alle TeilnehmerInnen (Erfahrenden) gleichzeitig atmen. Dies unterstützt die jeweiligen Prozesse.
Bei Einzelsitzungen haben Sie die Möglichkeit, sich in aller Ruhe „Ihrem Atem“ hinzugeben und zu begrüßen, was sich zeigen möchte.

 
Für die Atemsitzung selbst wird eine angenehme Matte als Unterlage vorbereitet und mit ausreichend Decken so gestaltet, dass eine angenehme Atmosphäre für Sie entsteht. Der Erfahrende (Atmende) nimmt im Liegen Platz und bereitet sich durch eine sanfte, geführte Entspannungsübung auf seine „Innere Reise“ vor. Durch das Zusammenspiel von beschleunigter, vertiefter Atmung und emotional ansprechender Musik beginnt der veränderte Bewusstseinszustand. Manches Mal, bei Bedarf, wird die Atemsitzung durch (prozessorientierte) Körperarbeit unterstützt.
Während Ihrer gesamten Atemsitzung gibt es mich als Ihre Betreuerin (bei Einzelsitzungen) bzw. zusätzlich eine(n) SitterIn als Ihre BegleiterIn (Gruppensitzung).
Am Ende der Atemsitzung gibt es bei Bedarf noch nährende und/oder lösende Körperarbeit. Diese hilft, Blockaden zu überwinden und den Erfahrungsprozess abzuschließen.

 
Anschließend ist es ratsam, die Erfahrung durch intuitives Malen zu Papier zu bringen. Dies soll nämlich die Erfahrung in verdichteter Form symbolisieren und hilft oft im Nachhinein bei der Aufarbeitung der Atemsitzung sowie in gewöhnlichen Alltagssituationen, sich immer wieder an die wertvollen Erfahrungen zu erinnern.
Denn jede Atemerfahrung stellt eine Verbindung zur momentanen Lebens- und Alltagssituation her… und ladet Sie ein, Platz zu nehmen… mitten im Leben.


Eine Holotrope Atemsitzung ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Genauso ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung eine Holotrope Atemsitzung.

 

„Wer an sich arbeitet, stört niemanden.“ (Dr. Sylvester Walch)